Aktuelles

Unsere Mitgliedsfamilie aus Hann. Mündener Ortsteil betreute
41 Jahre lang Pflegekinder

„Fremde Kinder aufnehmen und die Elternrolle für sie übernehmen. Das hat Familie Mahnke aus Bonaforth (Hann. Münden) über vier Jahrzehnte gemacht. Pflegeeltern wurden sie in den 1970ern durch einen Zufall.

Bonaforth – 24.10.2020 „Es war unser Leben“, hört man Margot Mahnke (79) sagen, wenn sie an ihre Zeit als Pflegemutter zurückdenkt. Zusammen mit ihrem Mann Wolfgang (79) hat sie 41 Jahre lang Kinder und Jugendliche betreut, die ihre eigenen Familien verlassen mussten.“ Hier geht’s zum Artikel von Jens Döll in der HNA

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„Expert*innen raten: Angebote der Kinder- und Jugendlhilfe müssen auch in der „zweiten Welle“ aufrecht erhalten bleiben
„Gabriele Gerner Pressestelle
Stiftung Universität Hildesheim

– Kitas und Schulen müssen geöffnet bleiben
– die offene Kinder- und Jugendarbeit muss weiterhin stattfinden
– die ambulante Erziehungshilfe muss weiter durchgeführt werden
– zum Kinderschutz muss es niedrigschwellige Angebote geben
– auch Kinder und Jugendliche in Wohngruppen, Heimen und Pflegefamilien dürfen nicht vergessen werden, ebenso nicht junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen

Das fordert das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht und dem Forum Transfer. „

Hier geht’s zum Artikel des Informationsdienstes Wissenschaft e. V.

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Forschungsprojekt EMPOWERYOU – der Uni Bielefeld
Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien stärken 

Das Forschungsprojekt EMPOWERYOU hat das Ziel, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in Pflege- oder Adoptivfamilien oder in Jugendhilfeeinrichtungen aufwachsen, zu stärken. Insbesondere möchten wir sie dabei unterstützen, frühere belastende Erfahrungen zu bewältigen und nicht (erneut) Opfer von Mobbing oder Gewalt zu werden. 

Wir suchen für unsere Online-Umfrage:

– Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung im Alter zwischen 8 und 21 Jahren und deren Pflege- und Adoptiveltern

– Kinder und Jugendliche aus biologischen Familien im Alter zwischen 8 und 21 Jahren und deren Eltern

– Jugendliche zwischen 11 und 21 Jahren, die nicht bei ihren Eltern leben (z.B. in einer Wohngruppe, in eigener Wohnung)

Die Teilnahme an der Studie wird vergütet.

Weitere Informationen bekommen Sie unter www.empower-you.info

Bei Fragen oder Interesse an einer Teilnahme können Sie das EMPOWERYOU Team unter empoweryou@uni-bielefeld.de oder unter 0521-106 4500 erreichen.“

Mitreden – Mitgestalten
die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe

Wie soll die Kinder- und Jugendhilfe modernisiert werden?

Mit „Mitreden – Mitgestalten“ startet das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) einen breiten Beteiligungs- und Dialogprozess zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe.
Informieren Sie sich hier über den Prozess, Ihre Beteiligungsmöglichkeiten und den Stand der Diskussionen zu den Themen der Kinder- und Jugendhilfe.
Quelle: https://www.mitreden-mitgestalten.de/informationen

Der Landkreis Göttingen führt einen elterngeldanalogen Ausgleich für Pflegefamilien ein.

HNA 02.12.2019 „Wer ein Pflegekind aufnimmt, hat Anspruch auf Elternzeit. Bisher besteht allerdings kein Anspruch auf Elterngeld, wenn die Auszeit vom Beruf nicht für die Betreuung eines leiblichen Kindes, sondern für ein Pflegekind genommen wird. Um den Einkommensverlust ein Stück weit auszugleichen, wenn berufstätige Pflegeeltern sich ganztägig um ein Pflegekind kümmern, führt der Landkreis Göttingen zum ersten Januar 2020 elterngeldanaloge Leistungen für Pflegefamilien ein. “ Lesen Sie weiter

„Zusatzbetrag für Pflegefamilien:
Landkreis Northeim zeigt sich mit Zwischenbilanz zufrieden“
Im Bürgerfunk vom Stadtradio Göttingen am 16.10.2019

„Der Landkreis Northeim hat eine positive Zwischenbilanz zum sogenannten elterngeldanalogen Zusatzbetrag für Pflegefamilien gezogen. Familien, die Pflegekinder aufnehmen, erhalten seit dem 1. Januar einen monatlichen Zusatzbeitrag von 800 Euro für das erste Jahr der Unterbringung. Mit dieser Maßnahme soll ein Pflegeelternteil die Möglichkeit haben, im ersten Jahr der Pflegezeit ganz für das neu aufgenommene Pflegekind da zu sein und insbesondere Zeit dafür haben, dem Kind ein Gefühl von emotionaler Sicherheit zu vermitteln. Nach Angaben des Landkreises bekommen bereits sieben Familien den Zusatzbetrag. Getestet wird das Modell vorerst für zwei Jahre. Aktuell leben im Landkreis Northeim rund 200 junge Menschen in Pflegefamilien. Im Lauf des vergangenen Jahres wurden 20 neue Vollzeitpflegen eingerichtet. Betreut und unterstützt werden Pflegefamilien vom Pflegekinderdienst des Landkreises Northeim.“

Zusätzliches Geld für Pflegeeltern
„Die Stadt Göttingen zahlt Pflegepersonen ab dem 1. Oktober einen Zuschlag zum Pflegegeld in Höhe von 800 Euro monatlich, wenn sie für die Betreuung eines Pflegekindes des städtischen Pflegekinderdienstes in Elternzeit gehen.“  Lesen Sie weiter

Wie soll die Kinder- und Jugendhilfe modernisiert werden?

„Mit „Mitreden – Mitgestalten“ startet das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) einen breiten Beteiligungs- und Dialogprozess zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe.
Informieren Sie sich hier über den Prozess, Ihre Beteiligungsmöglichkeiten und den Stand der Diskussionen zu den Themen der Kinder- und Jugendhilfe.“ https://www.mitreden-mitgestalten.de/informationen
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Jugendamt Göttingen auf der Suche nach Pflegeeltern
http://www.stadtradio-goettingen.de/redaktion/nachrichten/jugendamt_goettingen_auf_der_suche_nach_pflegeeltern/